English  Federal Theory

Max Frenkel

 
 

Max Frenkel (links) und Koala in Brisbane, 2001 Ich lebe in der Schweiz, im solothurnischen Zuchwil, und bin Jurist und Journalist. Heute, im Ruhestand, schreibe ich vor allem Glossen für das Magazin «Die Weltwoche». Vorher war ich Redaktor der «Neuen Zürcher Zeitung» und noch weiter zurück Geschäftsführer der ch-Stiftung für eidgenössische Zusammenarbeit. Diese Stiftung gründete auch das Forschungsinstitut für Föderalismus und Regionalstrukturen in Riehen bei Basel, das ich leitete. Es sollte ein interdisziplinäres Institut werden. Für diesen Anspruch hatte es jedoch weder genügend Geld, noch war es in eine Universität eingebettet. Wir transferierten es dann an die Universität Freiburg im Üchtland, wo es noch heute besteht, den Anspruch an Interdisziplinarität jedoch aufgegeben hat. In jener Zeit war ich auch oft in fremden Ländern, vor allem in solchen der Dritten Welt, um über Föderalismus zu sprechen, schweizerischen oder weltweiten. Dabei war ich einigermassen erfolgreich, weil ich jeweils auch Verfassung und Politik des Gastlandes kannte. Ich kam jedoch zum Schluss, dass es effizienter wäre, zum Beispiel Studenten aus Drittweltländern Stipendien in der Schweiz zu geben, und sie über das Gastland schreiben zu lassen, als eigene Vorträge mit wenig Nachhaltigkeit zu halten. Das ergäbe Texte, die in den Herkunftsstaaten sowohl verstanden würden als auch für die dortigen Probleme pertinent wären. Denn das heutige Vortrags- und Konferenzwesen ist kaum mehr als akademischer Tourismus. 1978 war ich als «visiting fellow» an das «Centre for Federal Financial Relations» der «Australian National University» in Canberra eingeladen. Dort entstand mein 1986 veröffentlichtes Buch «Federal theory», eine Überabeitung und englische Adaptierung vor allem des ersten Teiles meiner zweibändigen Studie «Föderalismus und Bundesstaat». Das Werk ist vergriffen. Weil ich aber vor allem aus dem Ausland noch hin und wieder danach gefragt werde, und weil es vor allem im grundsätzlichen Bereich einige Dinge enthält, die in dieser Form sonst nicht zu finden sind, habe ich es leicht überarbeitet und stelle es hier ins Internet.

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